Friday, December 24, 2010

Feliz Navidad

Das heurige Motto: Sonne am Bauch statt Kekse im Magen (obwohl uns die schon ziemlich abgehen).

Wir wünschen euch allen Frohe Weihnachten!

Anja & Christian





Wednesday, December 15, 2010

Erstes neues Zuhause, erster Volunteerjob, erste Walsichtung!

Leider waren wir etwas nachlässig mit Blogupdates in letzter Zeit, liegt hauptsächlich daran, dass wir zum ersten Mal nicht ständigen Internetzugang haben und dass wir uns gerade nicht nur die Sonne auf den Bauch scheinen lassen, sondern auch wirklich ein bisschen arbeiten. Dazu gleich mehr...
Nach unserem Besuch im Nationalpark Manuel Antonio gings spontan weiter nach Uvita wo wir uns mit unserem neuen Boss getroffen haben. 1 Stunde und 1 Bier mit ihm später war klar: total netter Typ, zukünftige Aufgaben und „Bezahlung“ klingen super, surfen kann man auch, Stelle angenommen! Allerdings wollten wir ja nichts überstürzen und gönnten uns vor dem Arbeitsstart noch eine Woche Urlaub:-) Plan: rein in den Bus, auf nach Pavones (ganz im Süden, fast an der Grenze zu Panama), Ferse auskurieren, viel Surfen, viel Yoga (jaaa Yoga, wir sind Hippies), viel Dschungel, viele Tiere. Realität: komplizierteste Busfahrt ever, komplett ausgestorben, so gut wie keine Restaurants oder Shops offen weil noch Nebensaison UND die ganze Woche nur Regen!!! Tja... dafür haben wir uns den Megabungalow gegönnt, inkl. Affen und Tucans im Garten und Yoga kann man auch bei Regen machen. Der Weg von Pavones zurück nach Uvita war dann auch nur mit Allrad-Taxi bewältigbar, da eine Woche Regen 90% der Straßen wegschwemmt.

Seit ca. einer Woche arbeiten wir nun bei Bahía Aventuras. Unsere Aufgaben bis jetzt sind: auf alle angebotenen Touren mitfahren, diese kritisieren und Fotos/Videos machen, beim Surfkurs für die Local Kids mithelfen und die Websites der Touroperator analysieren (für alle dies verstehen... so mit SEO, Google Analytics und Metatitles und so … IIIIIHHH). Wir haben auch ein sehr nettes Apartment mit eigener Küche gefunden und sind somit nicht mehr gezwungen am Tag gefühlte 5 Mio. Kalorien zu uns zu nehmen. Reis mit Pommes, Burger mit Pommes, Burrito mit Pommes, Bohnen mit Pommes ... geht nämlich jetzt grad nicht mehr. Und das allertollste am Schluss: zum ersten Mal Delfine und Wale (2 Buckelwale) gesehen!!!
Natürlich nur weil ich meinen allerbesten Walgesang zum Anlocken ausgepackt hab :-)



https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhVeYElV9tgjpCrUb3EQQYHlqBdNseY1kuSmq0IKGsypCEbIYQn1LelWztM6US4ka0kM3CRFhDXaszm1sL4r0WSMZbLSVDhFxKyahXDkaaH-CjGxWJz-mfCVQPwguUvt9Wnnp4GADnsiU8/s640/IMG_6917.JPG

Sunday, November 28, 2010

Programmänderung

Anjas Surferferse hat uns kurzfristig unsere Pläne ändern lassen. Statt gleich durch Nationalparks zu wandern wurde für drei Tage ein Mietauto angeschafft. Da Sonne, Strand und Meer ja auch irgendwann langweilig werden, fuhren wir geradewegs in den ...äääh... ...also... ich bring's kaum über die Tasten: jaaaa, ok, in den Regen (für alle, die sich jetzt gerade voller Schadenfreude die Hände reiben: wir sehen uns in der Hölle!). Suprise, suprise - sowas gibt's also auch in Costa Rica. Und zwar nicht zu knapp. Unser Reiseziel, Vulkan Arenal, hat man vor lauter Wolken zwar kaum zu Gesicht bekommen, aber zumindest konnten wir in den dazugehörigen Hot Springs ein bisschen entspannen. Nicht sonderlich spektakulär das ganze (Recht gehabt, Heiko), aber als Schlechtwetterprogramm durchaus in Ordnung.

Danach ging's wieder zurück an die Pazifikküste, unser erster Nationalpark stand am Programm: Manuel Antonio. Aus der Fahrt dorthin kann man folgendes ableiten:
1) Die Costa Ricaner sind ein schlaues Volk. Ausnahmslos alle Wegweiser führen einen auf die einzige mautpflichtige Autobahn des Landes - egal, ob das Sinn macht oder nicht.
2) Wenn man auf einmal in der Hauptstadt San José ankommt, ohne jemals dorthin gewollt zu haben, hat man sich mit 100%iger Sicherheit verfahren.
3) Wenn Einheimische nicht sicher sind, ob die einzige Brücke über den Fluss noch steht oder vom Regen weggespült wurde, sollte man umdrehen.
4) Sollte man nach acht Stunden Fahrt noch immer nicht am Ziel angekommen sein, sucht man sich einfach ein Hotel an der Strecke. Auch wenn die einzige Option ein Nobel-Business Schuppen ist und die Backpacker nur vom Hörensagen kennen.
5) Nobel-Business Hotels sind ganz und gar wundervoll :-)

Irgendwie sind wir dann also doch im Nationalpark angekommen. Vor Ort haben wir dann noch in bester MacGuyver Manier aus zwei Küchenschwämmen, einem Schweißband und Duct-Tape (danke Flo & Julia!) eine orthopädisch korrekte Innensohle für Anjas Schuh fabriziert (siehe Bildergalerie). Die Sohle kann so übrigens auch als Ersatzpropeller oder zum Bäume Fällen verwendet werden. Achja, und wandern lässt sich auch damit. Costa Ricanische Weißschulterkapuzineraffen? Pfff - haben wir schon hunderte gesehen!
 



test

Thursday, November 18, 2010

Surfen, schönes Wetter und geprellte Fersen

Unser nächster Stopp auf der Halbinsel Nicoya war Sámara. Ähnlich wie in Santa Teresa dreht sich hier (fast) alles ums Surfen. Was aber hier um einiges toller ist: Wetter war plötzlich super und man muss nicht mit Megariesenmonsterwellen kämpfen sondern hat nette kleine Babyanfängerwellchen. Macht unglaublichen Spaß hier Surfen zu lernen, gibt auch schon einige Erfolge zu verzeichnen! Leider gabs für mich auch einen kleinen Rückschlag: gerade als mir das Surfen richtig viel Spaß machte, stach ich mit meiner Ferse im Boden ein. Resultat: anständig geprellte Ferse. Naja jetzt wird meinerseits die Zeit eben mit Spanisch lernen, lesen und schlafen totgeschlagen :-)
Fotos vom Surfen gibt’s immer noch keine weil Christian viel zu schlecht ist :-)
Sonstige Erlebnisse: Affen gesichtet (Brüllaffen klingen wie: meine Variante → abgestochene Schweine; Erklärung Christian → kastrierte Esel), unendlich viele Iguanas gesehen, aus einer Kokosnuss getrunken, viel zu oft von Mosquitos gestochen worden …

Posted by Anja